Hofgeschichte 16./17. Jahrhundert

1551 Erste urkundlich belegte Nennung des Hofes in den Zinsbüchern des Hochstifts Eichstätt; Besitzer des Köblergutes ist Willibaldus Mayr, Pfarrer zu Hofstetten.

1630 In einem Salbuchfragment aus dem 17. Jahrhundert (wahrscheinlich um 1630) ist als Besitzer Thoma Pruner eingetragen; aus seinem Besitz muss er an das fürstbischöfliche Kastenamt folgenden Zehent geben: 2 Hennen, 5 Gulden 19 Pfennige, 16 "Kess" (Käse) zu 4 Pfennige, 1 Gulden 16 Pfennige aus dem Holz. Als vorheriger Besitzer wird Georg Kopp und als dessen Vorgänger Stephan Bayer genannt.

1696 Im Salbuch für Hofstetten wird das Anwesen, das dem Melchior Möringer gehört, wie folgt beschrieben:

  • Söldenhaus, dabei ein Stadl, "großhandlöhnig" (= zu Diensten verpflichtet) und zinsbar dem fürstbischöflichen Kastenamt;
  • 1/4 Tagwerk Garten beim Haus, zehentpflichtig dem Pfarrer von Hofstetten;
  • 1 Krautpifing, zehentpflichtig ebenfalls dem Pfarrer;
  • 2 Pflanzbeete;
  • 1/4 Tagwerk Garten, auf dem Getreide angebaut wurde, und 1 1/4 Jauchert Äcker, zehentpflichtig zu 2/3 dem Pfarrer und zu 1/3 dem fürstbischöflichen Kastenamt;
  • 10 Tagwerk Holz, zinsbar mit 1 Gulden 16 Pfennige dem fürstbischöflichen Kastenamt;
  • 2 3/4 Jauchert Feld, die nicht Zugehörung des Söldenhauses waren, sondern "eigens"; davon waren 2 Jauchert dem "Widtenpauern" von Lippertshofen zehentpflichtig und 3/4 Jauchert dem Pfarrer von Hofstetten